Wichtig: Rechtzeitig informieren und investieren

ATX Prognose 2017 – Aktien Tipps für Österreich

Der Leitindex in Österreich trägt den Titel ATX (= Austrian Trade Index) und aktuell notiert dieser bei rund 2.600 Punkte. Im Januar 2016 wurde der ATX 25 Jahre alt und listet insgesamt die 20 größten und Börsenunternehmen in Österreich.

Der Index zählt einige Schwergewichte, die insgesamt rund 50% des gesamten Wertes ausmacht. Zu diesen Firmen, die insgesamt auf rund 50% der Anteile kommen zählen unter anderem die Erste Group, OMV, Andritz sowie Voestalpine. Bei ATX handelt es sich um eine Marke der Wiener Börsen AG.

Die Unternehmen OMV, Verbund sowie RHI (früher Radex-Heraklith) und das Unternehmen Wienerberger zählen bereits seit der ersten Stunde des ATX zum Index und sind noch heute dort gelistet. Im Vergleich zu vielen anderen Indizes wird der ATX also so genannter „Preisindex“ berechnet. Werte wie z.B. Dividenden zählen hierbei nicht zum Wert des Index.

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Wichtig: Rechtzeitig informieren und investieren

Wie hat sich der Index ATX in den vergangenen 25 Jahren entwickelt?

Grundsätzlich hat sich der ATX in den vergangenen 25 Jahren sehr positiv entwickelt, wobei z.B. die Finanzkrise dazu beigetragen hat, dass der Kurs vieler Unternehmen auch wieder zurück gegangen ist. Fakt ist, dass im Maximum im Jahr 2007 über 4.500 Punkte erreicht wurden – kurz darauf folgte die Finanzkrise und aktuell notiert der ATX nach einem starken Jahr 2016 bei rund 2.600 Punkten, was mehr als attraktiv ist.

Welche Meilensteine hat der ATX in seiner Geschichte erreicht?

In seiner Geschichte hat der ATX erstmals am 25. August 1989 die Marke von 1.000 Punkten übersprungen. In den darauf folgenden Jahren ging es kontinuierlich wenn auch langsam bergauf und so konnte der ATX am 2. Juli 2004 die Marke von 2.000 Punkten überspringen. Im Jahr 2006 stieg der dann deutlich an und übersprang sogar die Marke von 4.000 Punkten recht schnell. Bis kurz vor der internationalen Finanzkrise stieg der ATX deutlich und notierte im Januar 2007 sogar über der Marke von 4.500 Punkten.

In den darauf folgenden Jahren fiel der Index begründet durch die Finanzkrise deutlich und notierte 2009 sogar bei rund 1.500 Punkten. Seitdem konnte sich der Index wieder gut erholen und notiert aktuell bei 2.600 Punkten. Für das Jahr 2017 sind viele Trader optimistisch, so dass der Index auch hier weiter zulegen könnte.

An welchen Tagen konnte der ATX am meisten zulegen?

Der 13. Oktober 2008 war bisher das Jahr, in dem der ATX an einem Tag am meisten zulegen konnte. An diesem Tag legte der Index insgesamt um 12,77% zu, was mehr als fiel ist. Grundsätzlich war dies eine der Reaktionen im Wirbel um die Finanzkrise. Wenige Tage zuvor, am 19. September 2008 legte der Index insgesamt 11,51% zu, was bei vielen Anlegern dazu führte, dass sie aufatmen konnten. Gerade im Jahr 2008 gab es viele Tage, an denen der Leitindex ATX deutlich zulegen konnte. Darüber hinaus gab es in den 1990er Jahren eine Reihe an Tagen, an denen der ATX jeweils über 7% zulegen konnte.

Wie kann sich der ATX im Jahr 2017 entwickeln?

Der ATX kann sich im Jahr 2017 durchaus weiter positiv entwickeln. Im vergangenen Jahr 2016 konnte der Leitindex Österreichs in den letzten Monaten um etwa 10% zulegen, was mehr als positiv zu bewerten ist. Fakt ist, dass der Leitindex ATX viele Unternehmen beinhaltet, die auch 2016 mehr als gute Umsätze geschrieben haben. Von daher ist davon auszugehen, dass auch im Jahr 2017 die Prognosen positiv sind. Der ATX könne wenn der gesamte Markt mitspielt durchaus die Grenze von 3.000 Punkten erreichen.

Wichtig ist dafür leider inzwischen nicht nur, dass die Firmen positive Zahlen schreiben und der Umsatz sich gut entwickeln, sondern auch die gesamtpolitische Lage. Wenn diese sich positiv entwickelt und zusätzlich die Umsätze der Firmen eine gute Entwicklung annehmen ist es durchaus möglich, dass der ATX weiter zulegt.

Anzumerken ist auch, dass die Anleger darauf achten sollten, wann die Firmen im ATX ihren Aktionären die Dividende auszahlen. In vielen Jahren hat der ATX kurz davor zugelegt und ist noch einmal deutlich gestiegen. Es bleibt abzuwarten, wie sich der ATX entwickeln, jedoch bieten Rücksetzer auch immer wieder die Chance, dass die Kurse danach zulegen. Auf lange Sicht ist der Handel mit Aktien derzeit nach wie vor attraktiver, als es beim Tagesgeldkonto oder dem Sparbrief in Österreich der Fall ist. Dennoch bleibt zu erwähnen, dass das Risiko beim Handel mit Aktien natürlich ebenfalls deutlich höher ist, als es bei klassischen Geldanlagen wie Sparbriefen der Fall ist.