Wirecard verzeichnet Umsatz- und Gewinnsteigerung

Das Zahlungsverkehrsunternehmen Wirecard hat im Schlussquartal einen höheren Umsatz erzielt als erwartet.
Das Zahlungsverkehrsunternehmen Wirecard hat im Schlussquartal einen höheren Umsatz erzielt als erwartet. Foto: © Deutsche Bank AG

ASCHHEIM (DerFinanzer) – Das Zahlungsverkehrsunternehmen Wirecard hat im Schlussquartal einen höheren Umsatz erzielt als erwartet. Die Zahl der Einkäufe, welche mit einer Bankkarte getätigt wurde stieg an. Das berichtet „BoerseGo.de“ am Dienstag.

Im vierten Quartal lag das operative Ergebnis bei 26 Millionen Euro. Experten hatten 26,5 Millionen Euro erwartet. Das Unternehmen konnte einen Umsatz von 92,3 Millionen Euro erzielen, was einer Steigerung um 20 Prozent entspricht.

Im Gesamtjahr konnte Wirecard einen Umsatz von 324,7 Millionen Euro erzielen und steigerte diesen zum Vorjahr um rund 53 Millionen Euro. Der Gewinn lag bei 84,6 Millionen, 2010 waren es noch 73,3 Millionen.

Das Unternehmen erwartet für 2012 einen Gewinn zwischen 103 bis 115 Millionen Euro. Im vierten Quartal hat das Unternehmen durch Zukäufe in Singapur und Großbritannien seine internationale Stellung verbessert. Der Zahlungsabwickler aus Singapur soll 2012 mit einem Gewinn von 4,5 Millionen Euro zum Betriebsergebnis beitragen. Der Aktienkurs stieg am Montag leicht an, bleibt aber unter der Marke von 14 Euro.

Lufthansa Cargo: Probleme mit Frachttochter Jade

Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden.
Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden. Foto: © Deutsche Lufthansa AG.

SEOUL (DerFinanzer) – Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden. Das berichtet „DOW JONES NEWSWIRES“ am Dienstag.

Für den asiatischen Markt, speziell für Südkorea sieht der Vorstandsvorsitzender Karl Ulrich Garandt von Lufthansa Cargo für 2012 ein Wachstum von 4 Prozent. Trotz der positiven Aussichten bleiben die Flugzeuge der Frachtergesellschaft Jade unbewegt. Das Unternehmen, welche der Lufthansa, einer Tochtergesellschaft von der Bank KfW und der Shenzen Airlines gehört, hat Nachfrage- sowie finanzielle Probleme.

Obwohl es Probleme mit dem Tochterunternehmen gibt, will Cargo im südkoreanischen bzw. chinesischen Markt weiter wachsen. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Frachtkapazitäten um 1 Prozent aufgestockt werden. Das Unternehmen geht davon aus, das sie ihre Stellung als größter nicht asiatischer Carrier 2012 weiter ausbauen können, da für den Transportverkehr von Europa nach China von einem Wachstum um rund 11,4 Prozent ausgegangen wird.

Die Probleme in den USA und Europa, sowie der Anstieg des Ölpreises könnten die Transportmenge von und nach Südkorea zwar reduzieren, aber der Konzern bleibt zuversichtlich.

Lufthansa Cargo macht eher das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zu schaffen. Frankfurt sei damit einer der wenigen Frachtflughäfen, die ein Nachtflugverbot hätten. Dieses schlage sich mit Verlusten auf die Bilanz nieder. Für 2011 wird von einer Summe von 20 Millionen Euro ausgegangen. Die genauen Ergebnisse für 2011 legt das Unternehmen im März vor.

Olympus: Kooperation mit Fujifilm?

 Der japanische Konzern Fujifilm soll Interesse an einer Kooperation mit Olympus zeigen. Auch Sony soll an einer Kooperation interessiert sein.
Der japanische Konzern Fujifilm soll Interesse an einer Kooperation mit Olympus zeigen. Auch Sony soll an einer Kooperation interessiert sein. Foto: © Olympus Corporation.

Tokio (DerFinanzer) – Der japanische Konzern Fujifilm soll Interesse an einer Kooperation mit Olympus zeigen. Auch Sony soll an einer Kooperation interessiert sein, wie der „Focus“ am Montag berichtet.

Fujifilm soll Olympus den Vorschlag gemacht haben, im Medizintechnikbereich eine Kooperation zu starten. In manchen Sektoren gäbe es, laut Fijufilm keine kartellrechtlichen Probleme bei einer Zusammenarbeit mit Olympus, wie der Konzern am Montag mitteilte. Wie eine Kooperation konkret aussehen soll und ob sie zu Stande kommt, werden die nächsten Wochen zeigen.

Zudem soll Sony dem angeschlagenen Medizintechnikkonzern ein Angebot für eine Kooperation unterbreitet haben. Japanische Medien berichten, dass Sony sich mit 20 bis 30 Prozent bei Olympus beteiligen wolle. Sony strebt wie Fujifilm mit Olympus eine Kooperation im Medizintechnikbereich an. Sony hat sich bisher nicht öffentlich zu den Gerüchten geäußert.

Der Kamerahersteller Olympus ist nach einem aufdeckten Bilanzskandal angeschlagen. 1,24 Milliarden Euro soll der Konzern verschleiert haben.
Zudem fuhrt der Konzern zwischen April und September 2011 einen Fehlbetrag von 315 Millionen Euro ein. Um die Kapitalstruktur des Konzerns zu verbessern, käme Olympus eine Kooperation mit einem anderen Unternehmen gelegen.

Philips: Erneuter Gewinneinbruch im Schlussquartal

Das Elektronikunternehmen Philips hat das Schlussquartal 2011 mit einem Gewinneinbruch beendet.
Das Elektronikunternehmen Philips hat das Schlussquartal 2011 mit einem Gewinneinbruch beendet. Foto: © Philips.

AMSTERDAM (DerFinanzer) – Das Elektronikunternehmen Philips hat das Schlussquartal 2011 mit einem Gewinneinbruch beendet. Die Prognose für 2012 hat zurückhaltenden Charakter. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“ am Montag.

Das Ebita (Gewinn vor Steuern und Zinsen) betrug 503 Millionen Euro, im Vorjahr lag es bei 913 Millionen Euro. Philips konnte einen steigenden Umsatz in Höhe von 6,7 Milliarden Euro genieren. Am 10. Januar hatte Philips schon vor einem Gewinneinbruch im vierten Quartal gewarnt.

Der Konzern teilte vor Börsenöffnung mit, dass die weltweiten Konjunkturprobleme zu einer unsicheren Prognose für 2012 führen. Das schwache Wachstum in Europa wäre Grund zur Beunruhigung.

Bereits im dritten Quartal hatte der Konzern einen Gewinneinbruch zu verzeichnen und hatte 4500 Stellen abgebaut. Philips befindet sich gerade in einer Phase des Konzernumbaus und der allgemeinen Umstrukturierung. Dabei möchte Philips sich von strauchelnden Sektoren, wie zum Beispiel seines defizitären TV-Geschäftes trennen. Die Prognose für 2012 fällt daher zurückhaltend aus. Es wird mit weiteren Belastungen des Konzernumbaus auf die Bilanz gerechnet.

Samsung: Smartphones bescheren Rekordquartal

Der Elektronikhersteller Samsung hat im vierten Quartal einen Umsatz von 32 Milliarden erzielt. Das soll auf das gute Weihnachtsgeschäft mit Smartphones und Flachbildschirmfernsehern zurückzuführen sein.
Der Elektronikhersteller Samsung hat im vierten Quartal einen Umsatz von 32 Milliarden erzielt. Das soll auf das gute Weihnachtsgeschäft mit Smartphones und Flachbildschirmfernsehern zurückzuführen sein. Foto: © Samsung .

SEOUL (DerFinanzer) – Der Elektronikhersteller Samsung hat im vierten Quartal einen Umsatz von 32 Milliarden erzielt. Das soll auf das gute Weihnachtsgeschäft mit Smartphones und Flachbildschirmfernsehern zurückzuführen sein, wie der Konzern am Freitag mitteilte.

Im vierten Quartal konnte Samsung seinen Gewinn vor Steuern und Abschreibungen um 76 Prozent auf 5,3 Billionen Won ( circa 3,6 Milliarden Euro) steigern, das teilte der Konzern selbst mit. Der Umsatz läge bei 32 Milliarden Euro.

Die Nachfrage nach Smartphones und Flachbildschirmen hätten das Weihnachtsgeschäft angetrieben. Bei den Computer-Speicherchips (DRAMs) gab es weiterhin eine schwache Nachfrage. Für Spezialprodukte wie mobile Speicherbausteine, sei durch den hohen Bedarf bei Smartphones und Tablet-Computern ein konstantes Wachstum erzielt worden.

Im Gesamtjahr verdiente Samsung 13,7 Billionen Won, der Überschuss ging um 15 Prozent zurück. Der Umsatz stieg um 7 Prozent auf den Rekordwert von 165 Billionen Won.

Apple legte für das vierte Quartal ebenfalls Rekordzahlen vor. Samsung und Apple führen verschiedene Patentstreits gegeneinander. Diese betreffen vor allem das Design und die Technologie für Smartphones und Tablet-Computer.

Amgen will Micromet für 1,16 Mrd. Dollar übernehmen

Der weltgrößte Biotechnologie-Konzern Amgen hat vor den Rivalen Micromet zukaufen. Für 1,16 Milliarden Euro will Amgen Micromet übernehmen.
Der weltgrößte Biotechnologie-Konzern Amgen hat vor den Rivalen Micromet zukaufen. Für 1,16 Milliarden Euro will Amgen Micromet übernehmen. Foto: © vfa / Martin Joppen

THOUSAND OAKS (DerFinanzer) – Der weltgrößte Biotechnologie-Konzern Amgen hat vor den Rivalen Micromet zukaufen. Für 1,16 Milliarden Euro will Amgen Micromet übernehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“ am Freitag.

Das US-Unternehmen will vor allem seine Krebsmedizinsparte mit dem Zukauf erweitern. Den Micromet-Aktionären soll pro Aktie 11 Dollar in bar angeboten werden, wie Amgen selbst am Donnerstag mitteilte. Damit schlägt Amgen rund ein Drittel auf den Schlusskurs am Mittwoch auf. Im Onkologie-Bereich arbeiten die beiden Konzerne bereits zusammen.

„Mircromet ist in unseren Augen ein hervorragendes Forschungsunternehmen“, erklärte Carsten Thiel, Europa-und Australien Chef von Amgen. Das Unternehmen sei auf einem Wachstumskurs. „Für uns ist natürlich auch wichtig, dass wir jetzt eine noch stärkere Präsenz in Deutschland haben“, betont Thiel. Micromet hat in Martinsried bei München ein Forschungs- und Entwicklungsbereich. „Wir sind hochinteressiert, dass der Standort in Martinsried erhalten bleibt“, heißt es weiter. Die Übernahme soll noch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen werden.

Micromet entwickelt Antikörper- Technologien gegen verschiedene Arten von Krebs. Die Ankündigung brachte der Aktie von Micromet am Donnerstag einen Anstieg um 32 Prozent auf 10,93 Dollar. Die Amgen-Titel sanken um 1,6 Prozent auf 68,14 Dollar.

Nahost-Friedensgespräche führen zu keinem Ergebnis

Die Gespräche zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern haben zu keinem Ergebnis geführt. Es kam zu keiner Einigung, die seit 16 Monaten laufenden Gespräche, fortzuführen.
Die Gespräche zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern haben zu keinem Ergebnis geführt. Es kam zu keiner Einigung, die seit 16 Monaten laufenden Gespräche, fortzuführen. Foto: photocase.com © Dawood.

RAMALLAH (DerFinanzer) – Die Gespräche zur Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern haben zu keinem Ergebnis geführt. Es kam zu keiner Einigung, die seit 16 Monaten laufenden Gespräche, fortzuführen. Das berichtet der „Focus“ am Donnerstag.

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton forderte beide Seiten auf, die Friedensgespräche fortzusetzen. „Die Israelis haben nichts Neues in diese Treffen eingebracht“, sagte ein vertrauter Vertreter der Palästinenser am Mittwoch. Bis zum 4.Februar sollen die verschiedenen Möglichkeiten geprüft werden, und danach mit Vertretern aus der Arabischen Liga besprochen werden.

Am heutigen Donnerstag lief die dreimonatige Frist, des Nahost-Quartetts aus den USA, Russland, Vereinigten Nationen und der EU aus. Beide Seiten sollten den Verlauf von neuen Grenzen vorschlagen und Vorschläge zu Sicherheitsregelung von diesen machen. Zudem wollte heute, EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton mit dem Palästinenser-Präsidenten Mahmud Abbas zusammen treffen. Sie forderte Beide auf ihre Friedensgespräche wieder aufzunehmen, da nur so die Zwei-Staaten-Lösung realisiert werden könnte.

Nasser Dschude, der jordanische Außenminister hab am Mittwochabend bekannt gegeben, dass es jetzt erst einmal eine einwöchige Pause gebe, um die Ergebnisse auszuwerten. Beide Parteien hatten sich im Januar fünf Mal getroffen.