Pfizer: Kindernahrungsgeschäft angeblich an Nestlé verkauft

Das weltgrößte Pharmaunternehmen Pfizer mit Hauptsitz in New York, soll Medienberichten zufolge eine Verkaufsentscheidung über seinen Geschäftsbereich für Kindernahrung getroffen haben.
Das weltgrößte Pharmaunternehmen Pfizer mit Hauptsitz in New York, soll Medienberichten zufolge eine Verkaufsentscheidung über seinen Geschäftsbereich für Kindernahrung getroffen haben. Foto: Copyright © Pfizer Deutschland GmbH

New York (DerFinanzer) – Das weltgrößte Pharmaunternehmen Pfizer mit Hauptsitz in New York soll Medienberichten zufolge eine Verkaufsentscheidung über seinen Geschäftsbereich für Kindernahrung getroffen haben. Das „Wall Street Journal“ verkündete am Dienstagabend eine mögliche Übernahme der Sparte durch den Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé für 9 Milliarden Dollar (6,9 Milliarden Euro).

Damit hätte sich Nestlé gegen das gemeinsam abgegebene Gebot des französischen Lebensmittelherstellers Groupe Danone und des US-Konzerns Mead Johnson Nutrition durchgesetzt.

Ein Vertreter des Unternehmens gab bekannt, es sei bisher noch zu keiner Einigung gekommen und der Konzern werde im Laufe des Jahres Angaben zu Verkaufsplänen vorlegen. Bereits im Juli 2011 gab Pfizer bekannt, sich von seinem Kindernahrungsmittelgeschäft trennen zu wollen. Medien rechnen jedoch schon in der nächsten Woche mit einer offiziellen Bekanntgabe der Übernahme durch Nestlé.

Für einen Börsengang der Sparte Tiergesundheit JPMorgan Chase entschied sich Pfizer dem „Wall Street Journal“ zufolge für Morgan Stanley sowie Bank of America als Emissionsbanken. Es sei möglich, dass auch diese Sparte zum Verkauf gestellt wird.

Pfizer gab außerdem an, neue Geschäftbereiche außerhalb ihres Kerngeschäfts erschließen zu wollen.

Facebook entscheidet sich für einen Börsengang mit der Nasdaq

Nachdem das soziale Netzwerk Facebook den Beschluss gefasst hat an die Börse zu drängen, wird nun offenkundig, dass die Wahl auf die größte elektronische Technologiebörse in den USA, die Nasdaq, gefallen ist.
Nachdem das soziale Netzwerk Facebook den Beschluss gefasst hat an die Börse zu drängen, wird nun offenkundig, dass die Wahl auf die größte elektronische Technologiebörse in den USA, die Nasdaq, gefallen ist. Foto: photocase.com © klosko.

New York (DerFinanzer) – Nachdem das soziale Netzwerk Facebook den Beschluss gefasst hat an die Börse zu drängen, wird nun offenkundig, dass die Wahl auf die größte elektronische Technologiebörse in den USA, die Nasdaq, gefallen ist. Das berichtet am Wochenende die „Financial Times“. Eine Stellungnahme der Sprecher beider Unternehmen blieb bisher aus.

Der noch im Frühsommer erwartete Börsengang an die Wall Street soll mindestens 5 Milliarden Dollar erlösen. Analysten schätzen sogar, dass Facebook Aktien im Wert von 10 Milliarden Dollar emittiert. Somit wäre Facebook das Internet-Unternehmen mit dem bisher größten Börsengang. Mit dem Einstieg in die Nasdaq schließt sich Facebook den anderen großen Technologieriesen Apple, Google, Microsoft und Intel an.

Im ständigen Wettkampf mit der New Yorker Börse Nyse Euronext um neue Börsenkandidaten kann Nasdaq somit erheblich punkten. Auch die Nyse hatte zuletzt zwei Börsenkandidaten aus dem Sektor an die Traditionsbörse Dow Jones geholt: LinkedIn und Pandora Media entschieden sich daher für die New Yorker Börse. Nasdaq hat bisher bei Technologiewerten die Nase vorn.

Die Erstnotierung (IPO) von Facebook bei Nasdaq könnte unter anderem auch darauf zurück zu führen sein, dass deutlich geringere jährliche Listinggebühren anfallen als bei dem Konkurrenten Nyse. In jedem Fall bedeutet die Entscheidung Facebooks für Nasdaq einen bedeutenden Sieg gegenüber Nyse, was laut Analysten zukünftig für einen deutlichen Schwung bei Listings sorgen könnte.