Lufthansa Cargo: Probleme mit Frachttochter Jade

Verfasst von am Di., 31.01.2012 - 09:09

Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden.

Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden. Foto: © Deutsche Lufthansa AG.

SEOUL (DerFinanzer) – Die Lufthansa Cargo AG hat weiterhin Probleme mit ihrer Frachttochter Jade. Obwohl das Unternehmen für den asiatischen Markt Wachstum sieht, bleiben die Flugzeuge von Jade auf dem Boden. Das berichtet „DOW JONES NEWSWIRES“ am Dienstag.

Für den asiatischen Markt, speziell für Südkorea sieht der Vorstandsvorsitzender Karl Ulrich Garandt von Lufthansa Cargo für 2012 ein Wachstum von 4 Prozent. Trotz der positiven Aussichten bleiben die Flugzeuge der Frachtergesellschaft Jade unbewegt. Das Unternehmen, welche der Lufthansa, einer Tochtergesellschaft von der Bank KfW und der Shenzen Airlines gehört, hat Nachfrage- sowie finanzielle Probleme.

Obwohl es Probleme mit dem Tochterunternehmen gibt, will Cargo im südkoreanischen bzw. chinesischen Markt weiter wachsen. Im laufenden Geschäftsjahr sollen die Frachtkapazitäten um 1 Prozent aufgestockt werden. Das Unternehmen geht davon aus, das sie ihre Stellung als größter nicht asiatischer Carrier 2012 weiter ausbauen können, da für den Transportverkehr von Europa nach China von einem Wachstum um rund 11,4 Prozent ausgegangen wird.

Die Probleme in den USA und Europa, sowie der Anstieg des Ölpreises könnten die Transportmenge von und nach Südkorea zwar reduzieren, aber der Konzern bleibt zuversichtlich.

Lufthansa Cargo macht eher das Nachtflugverbot am Frankfurter Flughafen zu schaffen. Frankfurt sei damit einer der wenigen Frachtflughäfen, die ein Nachtflugverbot hätten. Dieses schlage sich mit Verlusten auf die Bilanz nieder. Für 2011 wird von einer Summe von 20 Millionen Euro ausgegangen. Die genauen Ergebnisse für 2011 legt das Unternehmen im März vor.