Rekordstart für BMW im ersten Quartal

MÜNCHEN (DerFinanzer) - Der Münchner Automobilhersteller BMW ist weiterhin auf Erfolgskurs. In diesem Jahr schafften sie das beste Startquartal innerhalb der gesamten Firmengeschichte und streben nun ein weiteres Rekordjahr an. Foto: © BMW Group

MÜNCHEN (DerFinanzer) – Der Münchner Automobilhersteller BMW ist weiterhin auf Erfolgskurs. In diesem Jahr schaffte BMW das beste Startquartal innerhalb der gesamten Firmengeschichte und streben nun ein weiteres Rekordjahr an. Das berichtet die„Sächsische Zeitung“ am Donnerstag.

Zwischen Januar und März schaffte es BMW auf einen Verdienst von fast 1,35 Milliarden Euro. 18 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Der Umsatz konnte im ersten Quartal um 14,1 Prozent auf knapp 18,3 Milliarden Euro gesteigert werden, wie der DAX-Konzern mitteilte. Fachleute rechneten bisher mit schlechteren Zahlen aufgrund der hohen Kosten für die Entwicklung einiger neuer Modelle und dem Ausbau der Produktion.

Der Münchner Konzern scheint so beliebt wie nie zu sein. Im ersten Quartal des Jahres meldete der Automobilhersteller bereits den Absatzrekord von 425 528 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce. Besonders der BMW 1er und 3er stehen ganz oben in den Verkaufsregalen und gelten als besonders wichtige Modelle für BMW.

Nachdem auch Audi und Daimler die Quartalsbilanzen vorgelegt haben, überrascht zu guter letzt BMW mit einem überaus positiven Ergebnis. Mit einem Rekordquartal kann sich BMW von seinen deutschen Konkurrenten distanzieren und den Titel an der Spitze verteidigen. Durch die Schuldenkrise laufen die Geschäfte im westeuropäischen Markt für alle drei Automobilhersteller weniger gut. Die deutschen Nobelmarken sind jedoch vor allem in China und den USA gleichermaßen beliebt, sodass der Konkurrenzkampf spannend bleibt.

BMW fährt 2011 neuen Absatzrekord ein

Der Autohersteller BMW hat im vergangenen Geschäftsjahr 1,67 Millionen Autos verkauft und damit einen Rekordumsatz erzielt. Der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei um 14,2 Prozent gestiegen.
Der Autohersteller BMW hat im vergangenen Geschäftsjahr 1,67 Millionen Autos verkauft und damit einen Rekordumsatz erzielt. Der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei um 14,2 Prozent gestiegen. Foto: © BMW AG

MÜNCHEN (DerFinanzer) – Der Autohersteller BMW hat im vergangenen Geschäftsjahr 1,67 Millionen Autos verkauft und damit einen Rekordumsatz erzielt. Der Absatz der drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce sei um 14,2 Prozent gestiegen. Das teilte BMW in einer Pressemitteilung am Montag mit.

„2011 war ein hervorragendes Jahr für die BMW Group. Unser Absatzziel von mehr als 1,6 Millionen verkauften Fahrzeugen haben wir deutlich übertroffen. Die weltweite Nachfrage nach unseren Modellen bleibt unverändert stark“, erklärte BMW-Vorstandsmitglied Ian Robertson. Im Wettbewerb um den größten Premiumhersteller liegt die BMW Group vor Volkswagen, Audi und Daimler. Diese Platzierung soll 2012 auch nicht abgeben werden. „Wir wollen auf allen Kontinenten ausgewogen wachsen und auch in 2012 der erfolgreichste Premium-Automobilhersteller bleiben.“

Vor allem im asiatischen Wachstumsmarkt legte BMW zu. Dort verkaufte BMW mit 373.613 Autos rund 31 Prozent mehr als 2010. In der absatzstärksten Region – Europa – wurde eine Absatzerhöhung um 8,5 Prozent auf 857.792 Fahrzeuge verzeichnet. 2011 verzeichneten alle Konzernmarken einen Absatzrekord. Der Absatz der Marke BMW stieg um fast 13 Prozent auf 1,38 Millionen Stück. Der Kleinwagen Mini konnte mit 285.060 abgesetzten Fahrzeugen ein Plus von fast 22 Prozent zum Jahr 2010 verzeichnen. Die Luxusmarke Rolls-Royce konnte mit einem Plus von etwas mehr als 30 Prozent einen neuen Rekord melden.

BMW gegen Konjunktureinbruch gut gerüstet

BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichinger hat sich positiv gegenüber den Konjunkturaussichten für BMW geäußert. Der Autohersteller BMW sei auf einen Konjunktureinbruch vorbereitet.
Der BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichinger hat sich positiv gegenüber den Konjunkturaussichten für BMW geäußert. Der Autohersteller BMW sei auf einen Konjunktureinbruch vorbereitet. Foto: © BMW AG

MÜNCHEN (DerFinanzer) – BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichinger hat sich positiv gegenüber den Konjunkturaussichten für BMW geäußert. Der Autohersteller BMW sei auf einen Konjunktureinbruch vorbereitet, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ am Dienstag.

„Eine Krise wie 2008 könnten wir auch dank unserer Flexibilität relativ gut verarbeiten“, sagte Eichinger. „Unsere Fabriken sind sehr flexibel und können einiges über Arbeitszeitkonten abfedern.“ BMW sei auch besser aufgestellt, als noch vor drei Jahren. Hauptvorteile zu 2008 sei die „junge Produktpalette und ein gutes Finanzpolster“. Eichinger rechne „zwar mit einer wirtschaftlichen Abschwächung, nicht aber mit einer Rezession“. Die künftigen Entwicklungen hängen aber davon ab, wie stark sich die Krise an den Finanzmärkten auf die Realwirtschaft niederschlägt.

BMW will dennoch an seinen Plänen, Milliarden in neue Technologien zu investieren, festhalten. Es sollen mehr Autos im Ausland produziert werden. Ob ein neues Werkt in Brasilien entsteht, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Weitere Standorte könnten Indien oder China werden. Für 2012 sei mit einem Marktwachstum von 4,0 Prozent zu rechnen und im Premiummarkt sogar mit mehr als 8,0 Prozent. Die Prognosen seien unter der Voraussetzung getroffen, dass es in Europa keine scharfe Rezession gebe. Als Wachstumstreiber sieht Eichinger die USA und China.

BMW feiert Rekordergebnis im dritten Quartal

BMW feiert Rekordergebnis im dritten Quartal
Foto: © BMW Group PressClub Deutschland
MÜNCHEN (DerFinanzer) – Der bayrische Autohersteller BMW hat in diesem Jahr das beste dritte Quartal seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Laut einem Bericht der „Financial Times Deutschland“ konnte BWM seinen Gewinn aufgrund starker Verkaufszahlen deutlich ausbauen und hängte damit erneut die beiden Konkurrenten Audi und Daimler ab.

Wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte, erwirtschaftete BMW mit 1,082 Milliarden Euro im dritten Quartal 24 Prozent mehr Gewinn als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte auf 16,5 Milliarden Euro und stieg somit um 3,8 Prozent.

„Wir haben das bislang beste dritte Quartal in der Geschichte des Unternehmens verzeichnet“, sagte Konzernchef Norbert Reithofer. Trotz den andauernden Verunsicherungen an den Finanzmärkten sehe BMW „keine Anzeichen für eine Verschlechterung der Ergebnissituation im Gesamtjahr 2011“.

Der bayrische Automobilhersteller profitierte vor allem von der weltweit wachsenden Nachfrage an Nobelwagen. In den ersten neun Monaten überschritt der Konzern die Millionenmarke und setzte 1,23 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ab. BMW hat sich das Ziel gesetzt, in diesem Jahr mehr als 1,6 Millionen Automobile weltweit zu verkaufen. „Wir sind auf dem besten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen“, äußerte sich Reithofer.

SGL Carbon: BMW und VW im Bieterwettstreit

SGL Carbon: BMW und VW im Bieterwettstreit
Foto: © BMW AG
FRANKFURT AM MAIN (DerFinanzer) – Der Automobilkonzern BMW hat die Absicht, Aktien des hessischen Carbon-Herstellers SGL zu kaufen. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet, könne es nun zu einem Bieterwettstreit zwischen BMW und dem Autobauern VW kommen, der ebenso an SGL-Anteilen interessiert ist.

Laut Angaben von „Reuters“ stieg in Folge dieser Mitteilung die SGL-Aktie um bis zu 14,5 Prozent auf 43,49 Euro und war damit so teuer wie zuletzt im August 2008.

Bislang hält die BMW-Großaktionärin Susanne Klatten einen Anteil von 29 Prozent an dem hessischen Carbon-Hersteller und ist somit in der Lage, wichtige Entscheidungen des Unternehmens zu blockieren. Um auch zukünftig VW vom Kohlenstoff-Spezialisten SGL auszuschließen, plant BMW, mehr als 20 Prozent an SGL zu erwerben, um dann gemeinsam mit dem Anteil von Aktionärin Klatten eine Mehrheitskontrolle zu erreichen, berichtet der „Spiegel“ weiter. „Sollte das zutreffen, könnten die Aufsichtsbehörden das als Bündelung von Interessen interpretieren und damit eine Übernahmeofferte verlangen“, äußerte sich ein Händler. Allerdings gibt sich VW bislang nicht geschlagen. Auch der Wolfsburger Konzern plane bei SGL aufzustocken und zusammen mit dem Zulieferer Voith eine Sperrminorität von 25 Prozent zu erlangen.

Hintergrund des sich anbahnenden Bieterwettstreits zwischen BMW und VW ist die sichere Versorgung mit Carbon-Fasern. Energiesparender Leichtbau zählt zu den Zukunftsthemen in der Automobilbranche, sodass es einen enormen Wettbewerbsvorteil bedeuten würde, sich rechtzeitig in einen, nach eigenen Angaben, weltweit führenden Carbon-Hersteller einzukaufen.

WGZ Bank senkt Kursziel für BMW

WGZ Bank senkt Kursziel für BMW
Foto: © BMW AG

MÜNCHEN (DerFinanzer) – Die Analysten der WGZ Bank stufen die Aktien des Autobauers BMW unverändert mit „Kaufen“ ein. Das Kursziel wurde von 70,00 Euro auf 65,00 Euro leicht gesenkt. Bei einem Kurs von derzeit rund 53 Euro sehen die Analysten damit aber auch weiterhin ein moderates Aufwärtspotential für die BMW-Papiere. BMW habe nach Ansicht der Finanzexperten solide Zahlen für September vorgestellt. Der Absatz der Kernmarke BMW kletterte um 9,3 Prozent auf 128.446 Fahrzeuge. Insgesamt wurden 159.214 Einheiten (BMW, Mini, Rolls-Royce) verkauft. Dies entspricht einem Plus von 11,4 Prozent. „Als erfreulich werten wir die Absatzentwicklung der letzten Monate, rechnen jedoch in den kommenden Monaten mit einer Abschwächung der Dynamik“, so die Experten. Gegenüber Daimler schätzen die Analysten das Wachstum von BMW aber als fester ein.

Rating: Kaufen (unverändert)
Kursziel: 65,00 Euro (alt: 70,00 Euro)