Daimler: 1000 Smarts für Car2go in Berlin

Daimler will 1000 Smarts für Car2go in Berlin stationieren. Gemeinsam mit der BVG will Daimler in den Mietautomarkt eintreten.
Daimler will 1000 Smarts für Car2go in Berlin stationieren. Gemeinsam mit der BVG will Daimler in den Mietautomarkt eintreten. Foto: © Daimler AG.

BERLIN (DerFinanzer) – Daimler will 1000 Smarts für Car2go in Berlin stationieren. Gemeinsam mit der BVG will Daimler in den Mietautomarkt eintretten. Das berichtet die „Berliner Morgenpost“ am Dienstag.

Ab Ende April sollen den Berlinern 1000 klassische Smarts durch die Firma car2go zur Verfügung stehen. Die Autos können dann Minuten, Stunden oder Tageweise gemietet werden. Dafür muss sich der Endkunde bei car2go registrieren. Für die Regisrierung wird eine Gebühr von 9,90 Euro abverlangt. Danach kann jederzeit ein verfügbares Auto gemietet werden. Abgerechnet werden die Autos nach Minuten-, Stunden- und Tagespreis. Diese liegen bei 0,29 Euro für eine Minute. Die maximalen Stunden- und Tagespreise wurden mit 12,90 Euro bzw. 39 Euro festgelegt.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVK) sind mit Daimler eine Kooperation eingegangen. Dabei stellen die Verkaufsstellen des BVK die Möglichkeit sich für car2o registrieren zu lassen und bieten teilweise in Verbindung mit Abos Rabatte für car2go an. Feste Standorte gibt es für die Autos nicht, dadurch sollen sie noch komfortabler werden. Allerdings müssen sie so auch vor jedem Gebrauch vom neuen Fahrer per Internet oder Smartphone App gesucht werden. Mit dieser Aktion will Daimler sein Car2go-Modell weiter ausbauen, bisher ist das Unternehmen mit 3000 Fahrzeugen auf der ganzen Welt tätig.

Daimler: Ausstieg bei EADS verzögert sich

Der Autohersteller Daimler hat die Absicht einen 7,5 Prozent-Anteil an dem Luft-und Raumfahrtkonzern EADS zu verkaufen. Der Verkauf sollte vor dem Jahreswechsel an die staatlich kontrollierte KfW Bankengruppe abgeschlossen werden.
Der Autohersteller Daimler hat die Absicht einen 7,5 Prozent-Anteil an dem Luft-und Raumfahrtkonzern EADS zu verkaufen. Der Verkauf sollte vor dem Jahreswechsel an die staatlich kontrollierte KfW Bankengruppe abgeschlossen werden. Foto: © Astrium / 2010

HAMBURG (DerFinanzer) – Der Autohersteller Daimler hat die Absicht einen 7,5 Prozent-Anteil am Luft-und Raumfahrtkonzern EADS zu verkaufen. Der Verkauf sollte vor dem Jahreswechsel an die staatlich kontrollierte KfW Bankengruppe abgeschlossen werden. KfW und Daimler bestätigten eine Verzögerung der Transaktion gegenüber der „Financial Times Deutschland“ am Donnerstag.

Daimler hat mit der Bundesregierung Pläne, welche einen EADS-Teilausstieg in diesem Jahr vorsehen, ein Daimler-Sprecher betonte, dass die Pläne noch in Kraft sind. Die Anteile sollen an die KfW-Bank gehen, damit die deutsch-französische Balance bei EADS erhalten bleibt, obwohl sich Daimler zurückzieht. Der 7,5-Prozent-Anteil von dem sich Daimler trennen will, ist derzeit an der Börse 1,5 Milliarden Euro wert. Wie viel Gewinn Daimler damit erzielen würde ist offen.

Die EADS-Verträge seien sehr komplex und der vorgegebene Zeitrahmen sehr eng bemessen, darum werden sich die Verhandlungen verlängern. Die KfW-Bank soll eventuell auch Anteile aus einem anderen 7,5 Prozent-EADS-Paket übernehmen. Das weitere Paket soll bei Banken und Bundesländern liegen. In den Niederlanden, wo EADS seinen Firmensitz hat, muss dieses Jahr das Übernahmegesetz angepasst werden Sonst besteht das Risiko, dass die KfW an andere EADS-Aktionäre ein Angebot machen müsste.

Daimler präsentiert neue Lkw-Marke für Indien

Der Lastwagenbauer Daimler hat einen Lastwagen Made in India vorgestellt.Die neue Marke Bharat-Benz wird in Indien für Inder produziert.
Der Lastwagenbauer Daimler hat einen Lastwagen Made in India vorgestellt.Die neue Marke Bharat-Benz wird in Indien für Inder produziert. Foto: © Daimler AG

STUTTGART (DerFinanzer) – Der Lastwagenbauer Daimler hat einen Lastwagen „Made in India“ vorgestellt. Die neue Marke Bharat-Benz wird in Indien für Inder produziert. Das berichtet „Financial Times Deutschland“ am Donnerstag.

Das Unternehmen wolle vom Wachstum des drittgrößten Lastwagenmarkts der Welt profitieren, sagte Nutzfahrzeugvorstand Andreas Renschler vor der Auto Expo Neu-Dehli am Dienstag. Spätestens bis zum dritten Quartal soll die neue Fabrik im indischen Chennai ihre Produktion hochgefahren haben.

Laut Daimler werden die leichten Lkw von Bharat-Benz auf den Fuso Cantern basieren. Die Basis für die schwere Sparte soll der Mercedes-Benz Lkw sein. Probeläufe für die Produktion hätten in Oragadam bei Chennai schon begonnen. Chennai, bis 1996 noch unter dem Städtenamen Madras bekannt, ist in Indien eines der Hauptzentren der Autoindustrie, deshalb wird die Stadt auch gerne „Detroit Indiens“ genannt.

Künftig sollen 80 Prozent der neuen Lkw Teile lokal gefertigt werden. Zunächst sollen 36.000 Lastwagen jährlich produziert werden. Die Produktionsrate könnte auf 70.000 Stück steigen. Bis 2015 investiert Daimler rund 700 Millionen Euro in den neuen Standort. An rund 70 Standorten soll es Ende 2012 Händler für die neue Marke geben.

Daimler: Sehr positive Prognose nach Jubiläumsjahr

Der Automobilkonzern Daimler hat hohe Erwartungen an den Abschluss des Jahres 2011. Der Umsatz soll bei 100 Milliarden Euro liegen.
Der Automobilkonzern Daimler hat hohe Erwartungen an den Abschluss des Jahres 2011. Der Gewinn soll bei 100.000 Milliarden Euro liegen. Foto: © Daimler AG

STUTTGART (DerFinanzer) – Der Automobilkonzern Daimler hat hohe Erwartungen an den Abschluss des Jahres 2011. Bodo Uebber, Finanzvorstand der Daimler AG, erwarte einen “sehr guten Abschluss” – sowohl für Umsatz und Ergebnis, aber auch für eine starke Bilanz und Netto-Liquidität. Das berichtet die Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“.

“Wir werden das Jubiläumsjahr sehr gut abschließen, bei Umsatz und Ergebnis, aber auch mit einer starken Bilanz und hoher Netto-Liquidität”, erklärte Daimler-Finanzvorstand in einem Interview. Für das vierte Quartal wurde eine „sehr deutliche Verbesserung“ gegenüber 2010 in Aussicht gestellt. Der Jahresumsatz der AG soll deutlich über 100 Milliarden Euro liegen, damit sei der Plan für das Jahr 2011 erfüllt. Experten erwarten ein operatives Ergebnis von bis zu 8,9 Milliarden Euro und einen Umsatz von 105 Milliarden Euro.

Uebber geht von einer höheren Dividende für die Aktionäre aus. Üblicherweise werden 40 Prozent des Jahresgewinns ausgeschüttet. Auch die Mitarbeiter sollen am Gewinn weiterhin beteiligt werden. “Wir haben uns im Rahmen unserer Strategie MBC 2020 vorgenommen, bis zum Jahr 2020 die Nr.1 im Premiumsegment zu sein. Je früher, umso besser”, damit sagte Uebber vor allem Audi und BMW den Kampf an.

Audi ziehe mit seinen Absatzzahlen wohl an Daimler vorbei, BMW ebenfalls. Daimler will bis 2015 zehn neue Modelle auf den Markt bringen. Damit könnte “letztlich Daimler wieder in Führung gehen”, zeigte sich Uebber zuversichtlich.

Daimler: Weiterhin steigende Verkaufszahlen für Daimler Trucks

Der Autokonzern Daimler hat positive Aussichten für seinen Bereich Daimler Trucks für das kommende Geschäftsjahr. In der Lastwagensparte könnte das Unternehmen auch 2012 steigende Verkaufszahlen verzeichnen.
Der Autokonzern Daimler hat positive Aussichten für seinen Bereich Daimler Trucks für das kommende Geschäftsjahr. In der Lastwagensparte könnte das Unternehmen auch 2012 steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Foto: © Daimler AG

STUTTGART (DerFinanzer) – Der Autokonzern Daimler hat positive Aussichten für seinen Bereich Daimler Trucks für das kommende Geschäftsjahr. In der Lastwagensparte könnte das Unternehmen auch 2012 steigende Verkaufszahlen verzeichnen. Das teilte der Konzern in einer Pressemitteilung am Dienstag mit.

„Bis zum jetzigen Zeitpunkt rechnen wir für Daimler Trucks in 2012 mit einem erneuten weltweiten Absatzanstieg“, sagte Spartenchef Andreas Renschler. Wachstum wäre vor allem in den Märkten in Japan und Nordamerika abzusehen. Die Entwicklung in Europa sei schwer kalkulierbar, aber der Konzern wäre „auf Zyklizitäten vorbereitet und könne flexibel reagieren“.

Zwischen Januar und November 2011 sei mit 420.000 Einheiten der höchste Auftragseingang seit 2007 erzielt worden sein. Insgesamt sollen die Bestellungen zum Jahr 2010 um 26 Prozent gestiegen sein. In Nordamerika konnte der Auftragseingang sogar um 81 Prozent gesteigert werden.

Bis zum Jahr 2013 will Daimler mehr als 500 000 Fahrzeuge absetzen. „Bis Ende des Jahrzehnts sollen dann weltweit 700.000 Lkws im Jahr verkauft werden“, heißt es weiter. Zudem will Daimler ab 2013 in seinem Lkw-Geschäft eine durchschnittliche Rendite von 8 Prozent erzielen.

CIC: Chinesischer Staatsfonds vor Milliardeninvestition bei Daimler?

Kreisen zufolge will China seinen Staatsfonds CIC mit bis zu 50 Milliarden US-Dollar austaten. Der Fonds könnte vor einer Übernahme von 5 bis 10 Prozent an Daimler stehen.
Kreisen zufolge will China seinen Staatsfonds CIC mit bis zu 50 Milliarden US-Dollar austaten. Der Fonds könnte vor einer Übernahme von 5 bis 10 Prozent an Daimler stehen. Foto: © Daimler AG

PEKING (DerFinanzer) – Kreisen zufolge will China seinen Staatsfonds CIC mit bis zu 50 Milliarden US-Dollar austaten. Das Vorhaben soll in Kürze bekanntgegeben werden, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertrauten Personen am Freitag. Der Staatsfonds soll für weitere Investitionen im Ausland aufgerüstet werden, heißt es. Bisher nutzt das Land bereits die 410 Milliarden US-Dollar schwere China Investment Corp. für Investitionen im Ausland.

Wie das „Manager Magazin“ berichtet, rangiere der Fonds bei der Suche des deutschen Autobauers Daimler nach einem Großaktionär ganz oben auf der Liste für eine mögliche Beteiligung in Höhe von 5 bis 10 Prozent. Daimler selbst schiebt den Spekulationen derzeit aber noch einen Riegel vor. „Unsere Firma gibt keine Kommentare zu Marktspekulationen ab“, soll Wang Yan, Vize-Präsident von Daimler Northeast Asia Ltd., am Mittwoch in einer E-Mail geschrieben haben. Laut dem Londoner Analysten Tim Urquhart würde ein solcher Deal für Daimler aber eine große finanzielle Unterstützung bedeuten. „Das Unternehmen braucht zusätzliche Investitionen, um die Zukunft und die Produktion zu unterstützen“, so der Experte.

Würde der chinesische Staatsfonds CIC einen Anteil von 10 Prozent an Daimler erwerben, so würde dies die Beteiligung von 9,4 Prozent des Staatsfond von Abu Dhabi übersteigen. Der Staatsfonds würde sich aber eher als Investor sehen, der keinen Einfluss auf den Betrieb der Firma ausübt, heißt es. Erst im Juli hatte Daimler-CEO Dieter Zetsche weitere Investoren aus China willkommen geheißen. Er geht nicht davon aus, dass China versuchen würde, die Kontrolle zu erlangen. Ein Staatsfonds wie CIC sei von „von rein wirtschaftlichen und finanziellen Interessen getrieben“, so Zetsche.

Daimler will USA-Pkw-Werk massiv ausbauen

Daimler will USA-Pkw-Werk massiv ausbauen
Foto: © Daimler AG
TUSCALOOSA (DerFinanzer) – Der Automobilkonzern Daimler hat beschlossen, sein Pkw-Werk in den USA massiv auszubauen und somit 1400 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Nach einem Bericht von „Zeit-Online“ möchte der Stuttgarter Autobauer in Tuscaloosa im US-Bundesstaat Alabama nicht länger nur drei, sondern künftig fünf Modelle produzieren.

Zum einen sollen in Alabama Geländewagen der M-, GL- und R-Klasse gefertigt werden. Ebenso soll in den Produktionshallen der USA auch die neue C-Klasse gebaut werden, die für 2014 angesetzt wurde. Des Weiteren verkündete das Unternehmen, auch ein gänzlich neues Modell ab 2015 in Alabama herstellen zu wollen.

Die Produktion des neuen Modells wird Daimler 350 Millionen US-Dollar kosten und insgesamt 400 neue Arbeitsplätze schaffen. Zusammen mit den bereits geplanten Ausgaben von mehr als zwei Milliarden Dollar, werden nun insgesamt 2,4 Milliarden Dollar in den Produktionsstandort Tuscaloosa fließen.

Vor allem dem neuen Modell spricht der Daimler-Chef Dieter Zetsche eine große Bedeutung zu. „Dieses neue Modell ist ein wichtiger Baustein unserer Wachstumsstrategie“, äußerte er sich in einer Pressemitteilung. „Es ist eines der zehn zusätzlichen Modelle, die wir allein in den nächsten vier Jahren über alle Segmente hinweg einführen.“ Konkrete Details zum Fahrzeug nannte das Unternehmen jedoch bislang nicht.

Das Werk in Tuscaloosa existiert bereits seit 1997 und war der erste Fertigungsstandort für den Bereich Personenwagen außerhalb von Deutschland. Derzeit arbeiten an dem Standort rund 2800 Menschen, die im vergangenen Jahr 125 000 Fahrzeuge produzierten.