Weitere Verbesserung des Arbeitsmarkts im September

Verfasst von am Do., 29.09.2011 - 11:45

Weitere Arbeitsmarktverbesserung im September

Foto: © Bundesagentur für Arbeit

NÜRNBERG (DerFinanzer) – Die Zahl der Erwerbslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 149.000 auf insgesamt 2.796.000 Menschen gesunken. So setzt sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit weiter fort. Insgesamt habe sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verbessert, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA) Frank-J. Weise. Der Vorstandsvorsitzende betonte weiter, dass die „Nachfrage nach Arbeitskräften […] nach wie vor hoch“ ist.

Verantwortlich für diese positive Entwicklung sei der Konjunkturaufschwung, der wiederum einen Anstieg an sozialversicherungspflichtigen Jobs mit sich gebracht hat. Laut Weise erhöhe dies die Chancen aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Nicht zuletzt verbessern Strukturwandel der letzten Jahre sowie Reformen am Arbeitsmarkt die generellen Chancen für einen Ausweg aus der Erwerbslosigkeit. „So hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten zehn Jahren günstiger entwickelt, als dies bei gleicher Konjunktur noch vor zehn Jahren zu erwarten gewesen wäre“, hieß es während der Pressekonferenz der BA.

Die Zahl der Unterbeschäftigung gibt Aufschluss darüber, inwieweit „ein Defizit an regulärer Beschäftigung“ besteht. Im September sank diese Zahl im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 509.000 auf 3.935.000, so dass die Unterbeschäftigung deutlich stärker gesunken sei als die Arbeitslosigkeit, so die BA weiter.

Das Statistische Bundesamt bestätigt, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 515.000 auf 41,2 Millionen Menschen gestiegen ist. 28,36 Millionen gehen nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit sozialversicherungspflichtigen Jobs nach. Außerdem arbeiten 365.000 mehr Menschen in Vollzeit sowie 305.000 mehr in Teilzeit als noch im vergangenen Jahr.

Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II oder Lohnersatzzahlungen nach dem SGB III haben im September 5,18 Millionen Erwerbstätige bezogen. Das ist ein Rückgang von 406.000 im Vergleich zum Vorjahr.